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Berufsordnung

Das anwaltliche Berufsrecht ist in der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO), vor allem in den §§ 43-59b BRAO kodifiziert.

Im § 43a BRAO hat der Gesetzgeber erstmalig die statusbildenden Grundpflichten geschaffen, die von der Satzungsversammlung (§§ 191 a-e BRAO) durch Satzung in einer Berufsordnung näher bestimmt werden dürfen (§ 59 b BRAO). Der Katalog der Grundpflichten umfaßt

die anwaltliche Unabhängigkeit (§ 43a I BRAO)
die Verschwiegenheit (§ 43a II BRAO)
die Sachlichkeit (§ 43a III BRAO)
das Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen (§ 43a IV BRAO)
die Behandlung vom Fremdgeld und anvertrauten Vermögenswerten (§ 43a V BRAO) und
die Fortbildung (§ 43a VI BRAO).

Weitergehende Informationen erhalten Sie von der Bundesrechtsanwaltskammer, der Rechtsanwaltskammer des Landes Sachsen-Anhalt sowie vom Deutschen Anwalt Verein und dem Anhaltinischer Anwaltverein.

Vollmacht und Honorarvereinbarung

  Honorarvereinbarung
und
Vollmacht

stehen zum Download bereit.

Rechtsanwaltsgebühren

Nach dem für alle Rechtsanwälte geltenden Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) müssen Gebühren für jede einzelne Angelegenheit anhand der Gebührentatbestände genau errechnet und sodann abgerechnet werden.

Die Höhe des Honorars bestimmt sich nach einem Gegenstands- bzw. Streitwert. Ist kein genauer Streitwert vorhanden, wird dieser vor allem bei gerichtlichen Verfahren zur Berechnung der anfallenden Gebühren in der Regel vom Gericht festgesetzt.

Neben den Anwaltsgebühren fallen bei gerichtlichen Verfahren immer auch Gerichtskosten an, die durch die zuständigen Staatskassen eingezogen werden.

Rechtsanwälte dürfen aufgrund der bestehenden Regelungen in der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) und aufgrund standes- und wettbewerbsrechtlicher Gründe keine Rechtsberatung ohne konkrete Beauftragung und ohne folgende Gebührenabrechnung erbringen.

Jede Beauftragung durch den Mandanten, auch per eMail oder Telefax, lösen entsprechend der Regelungen im RVG - entsprechende Gebühren aus, die gegenüber dem Mandanten abgerechnet werden.

Bei Bestehen eines Rechtsschutzversicherungsvertrages können die entstehenden Gebühren und Gerichtskosten ohne etwaige Auslagen und Fahrtkosten bei Vorliegen eines Rechtsschutzfalles von der Rechtsschutzversicherung übernommen werden. Voraussetzung ist jedoch immer die Kostendeckungszusage der Versicherung. Bei Bestehen einer Selbstbeteiligung ist diese durch den Mandanten in der jeweiligen Höhe direkt an den Rechtsanwalt zu zahlen.

Bei sozial schwachen Mandanten besteht die Möglichkeit, im außergerichtlichen Verfahren einen Antrag auf Bewilligung von Beratungshilfe sowie im gerichtlichen Verfahren einen Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe zu stellen. Die Kosten des Rechtsanwaltes werden dann von der Staatskasse übernommen, bis auf eine Selbstbeteiligung in Höhe von 10,00 Euro, die direkt an den Rechtsanwalt zu zahlen ist.

 
 
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